Mein Online gestelltes Philotagebuch. Es Entstand ca. Nov. - Dez. 07 im Rahmen für den Philosophie-Unterricht
(c) Richard Datz



X ist pektabel – Max Bense

Es lässt sich zeigen, dass Aussagen über Gott von der Art „Gott ist das Höchste Wesen“ oder „Gott ist transzendent“ nicht das geringste mehr aussagen als etwa „X ist pektabel“. In einer solchen Aussage wird von einem unbestimmten Etwas (X) und einem unbestimmten Prädikat (ist pektabel) ausgesagt. Diese sprachliche Formulierung ist kein Satz, sondern ein Scheinsatz. Wir kennen weder das Subjekt noch das Prädikat. Sätze über Gott sind leicht als derartige Scheinsätze zu entlarven. Sie sind dementsprechend auch weder wahr noch falsch.

Ist es nicht auch so mit der Natur?


Die Natur des Menschen


Ein leeres Bierglas steht auf dem Schreibtisch, daneben eine halb volle Flasche mit Wasser, viele Stifte, 2 Fläschchen schwarzer Nagellack. Eine hautfarbene Halskrause liegt auf einem Stapel Müll und Papier. Viele Kabel, ein Mp3player, zwei schwarze Schweißbänder, ein Schlüssel, ein Killernieten-Halsband und ein Portmonee liegen auf einem andren Papierhaufen auf der andren Seite des Schreibtisches. Unaufhörlich blinkt der WLan-Adapter blau. Musik tönt relativ leise aus den veralteten Boxen. Die Gedanken schweben durch den Raum, Finger hämmern auf der Tastatur umher, kontaktieren Freunde, Bekannte, Wildfremde im Ringelrein, bunt gemischt. Grenzen verschwimmen. Lebensgeschichten sind Tauschgüter und werden meistbietend auf e-bay oder irgendwelchen dubiosen Kontaktbörsen verhökert. Der mit dem höchsten Gebot gewinnt. Vertrauen. Für den Moment. Anonymität. Für die Ewigkeit. Lebenstragödien verschwimmen in grauen Brei mit Small-talk Flirtversuchen alter verbrauchter Männer. Mitte fünfzig in Feinrip Unterwäsche inklusive seitlichem Eingriff, mit überkämmter Glatze. Die Jugend ist ein verbrauchbarer Begriff. Ein Wert. kommerziell längst genutzt. Aber wird es Jugend aus der Tube geben? Irgendwann. Die Werbung verkauft uns das schon noch. "40 ist ein Tolles Alter - Erstrecht wenn man wie 30 aussieht".
35 Jährige Boys warten im Internet auf den Fick ihres Lebens.
Mit lässigen der Jugend nachempfundenen Hosen die in den Kniekehlen hängen und eine Kappe falsch herum aufgesetzt, aber die Geheimratsecken lachen aus den Seiten hervor. Jugend wird zur sexuellen Perversion. Jugend wird genommen. Armen Kindern abgesaugt und für alte, schrumpelige Frauen in Fläschchen gefüllt, zum Verkauf angeboten. Abhängig wie fertige Russen vom Wodka, ist die Gesellschaft von der Jugend. Bitte unzerkaut herunter schlucken sonst schmeckt die Jugend doch zu Bitter. Schönheit, vergängliches Gut. Leben - unschön, chaotisch, liebenswert, einmalig, individuell, selbst zerstörerisch.

Ist das die Natur des Menschen? Man kann nur Hoffen das dem nicht so ist.



Natur


Die profane Definition von der Natur ist unsre Umwelt: Baum, Wasser, Feld, Luft etc.
Biochemisch gesehen sind es organische Verbindungen, ergo Verbindungen mit Kohlenstoff.
Der Volksmund spricht oft von der Natur der Dinge, gibt es so etwas, hat jedes Ding eine Natur, im Sinne von Zweck und innerer Begründung. Somit erhält Natur wieder einen neuen Zusammenhang, allein auf der sprachphilosophischen Ebene lassen sich allein über dieses Wort, bücherweise Abhandlungen schreiben. Es existiert keine genaue Definition für Natur. Vielleicht weil das Wort zu Ungenau ist. Mit Natur ist oftmals auch die Seele eines Menschen gemeint.
In früheren Zeiten gleichgesetzt mit seinem Geist. Heutzutage variieren sich die Begrifflichkeiten. Hat der Mensch so etwas wie eine Seele? Vielleicht ist es nur ein Begriff, welcher durch Glaubenswahrheiten in unser Bewusstsein gedrungen ist. Ein Versuch die Überlegenheit der Menschheit, gegenüber der restlichen irdischen Vegetation zu behaupten.

Uexküll behauptet der Mensch habe keine Welt, er sei Weltenlos, jeder müsse sich seine eigene Welt schaffen. Sein eigenes Weltbild formen. Eben dieses Weltbild beeinflusse jeden von uns, im Handeln, im Denken und im Sprechen.
Das Sprache maßgeblich für Bewusstsein verantwortlich ist, ist spätestens seit neusten Studien, eine neue Glaubenswahrheit in dem Geist der Menschen. Ist Geist somit Wissen? Scheinbares Wissen. Ergo erlerntes Wissen. Ist Seele dann Erkenntnis? Ist der Mensch überhaupt zur Erkenntnis befähigt?

Es wäre abgeschmackt, die 300 Philosophen zu zitieren „Ich weiß dass ich nichts weiß“, denn: Was bringt einem dieses Wissen, diese Erkenntnis? Mit ihr stellt man sich damit zufrieden wie es ist. Und das verstößt doch gegen die Natur des Menschen. Oder?
Der Drang zur Weiterentwicklung, zur Erforschung – schneller, höher, weiter – ist das nicht des Pudels Kern? Offensichtlich scheint zumindest, dass der Mensch sich nie mit dem zufrieden geben kann was er besitzt. Ob es nun um materielle Güter oder um Wissen geht. Es gibt genug literarische, aber auch reale Beispiele die hier anzuführen wären. Nehmen wir nur einmal Faust.
Man kommt quasi nicht umher die Natur mit dem Menschlichen zu vergleichen und zu erfassen. Daher scheint dieses Unterfangen sinnlos und überheblich.

Wir die zivilisierten, angeblich so intelligenten Westeuropäer, wissen grob wie es mit der Wirtschaft zu laufen hat. Von der Natur und den Zusammenhängen der Natur begreifen wir allerdings kaum etwas.


Vielleicht liegt es an unserer Sprache, der literarischen Aufklärung, schlichtweg unserer Extilligenz, dass uns die Zugänge zum Nächstgrößerem fehlen.

Der Buddhismus scheint Antworten gefunden zu haben. Betont sollte hierbei das scheint werden. Wer weiß schon ob sie wirklich mehr begreifen als der orthonormale deutsche Hobby- / Berufsphilosoph. Glaubenswahrheiten! Bei der Philosophie genauso wie bei der Theodizee der springende Punkt, bzw. der Grund wieso hier nichts als bare Münze genommen werden kann.


Sprachliche Herangehensweise


Das Nichts ist da oder nicht?! Kann das Nichts das Nichts sein, im Wahrheitsgehalt erfasst wenn
wir Menschen dazu in der Lage waren ihm einen Namen zu geben? Der Mensch packt alles in seine Sprache, Er fühlt sich sicher dadurch. Kleine süße Kästchen in die er alles steckt was ihm Angst macht oder unbegreiflich erscheint. Die Sprache jedoch zwingt uns Täter zu suchen. Was aber wenn es diese Täter aus nüchterner Betrachtung gar nicht gibt? Die Sprache ist unsauber. Zustände verschwimmen mit Tätigkeiten, oft assoziieren wir das Eine mit dem Andren. Das Kausalprinzip ist in unsren Köpfen fest gewachsen, festgefahren – unabdingbar?! Der Zustand wird instrumentalisiert... das Kausalprinzip funktioniert. Religion das Kausalprinzip schlechthin, vom Menschen erdacht damit wenigstens irgendwer, irgendetwas gemacht hat, und um die Selbstverantwortlichkeit einem fingierten Dritten weiterzugeben. Ursache-Wirkung-Ursache-Wirkung-... das Spiel geht fadenscheinig auf. Wir denken in unsrer Grammatik, der Täter wird unterbewusst immer ergänzt. Wie wäre die Welt wenn wir eine andre Grammatik hätten. Was würden wir aus der Geschichte lernen wenn Wahrheit diese beherrschen würde und nicht die Lügen auf die man sich geeinigt hat?!
Wie würde Mathematik sein wenn wir genau wären.

Wer sagt uns das wie Wurzel von 2 wirklich die ist die wir als solche benutzen, und woher wissen wir das 1+1 wirklich 2 ist? Klar sagt jeder, ja das ist halt so?!

Aber warum? Wer hat es festgelegt, woher wissen wir das es stimmt, wir vereinfachen soviel um es greifbar zu machen, ob mit Worten oder mit Zahlen, das wir nicht mehr wissen ob überhaupt die Grundwahrheit noch existent ist. Mit der Natur verhält es sich so wie mit dem Nichts. Sie hat kein Anfang und kein Ende. Somit wer sagt uns wann Natur anfängt, und wann sie aufhört? Ist Technik nicht auch Natur, da sie von natürlichen Lebewesen (uns Menschen) aus natürlichen Materialien hergestellt wurde. Man könnte sich an diesen Sprachdefinitionen bis zum Exzess fest hängen, nur was würde es bringen?

Oder ist der menschliche Geist einfach nicht in der Lage die Natur zu erfassen, in ihrem gesamten Umfang. Denn nur die Dinge sind real die wir erfassen (berühren, fühlen, sehen und messen) können.





Seele


Seele ist ein zentraler Begriff in der Naturphilosophie. Denn sie unterscheidet den Menschen von der Technik und der restlichen Natur. So glauben wir es zumindest, denn wer sagt denn das ein Baum keine Seele hat? Was ist Seele überhaupt? Es ist „der göttliche Funken“ mögen einige behaupten, oder ist die Seele das Leben? Sprichwörtlich gesehen ist die Seele etwas was dem Leben sehr nahe kommt. Man sagt das, wenn eine Person stirbt, seine Seele ausgehaucht wird. Die Denkweise Platos ist noch fest in unsren Köpfen, wenn wir dies sagen. Denn somit unterstellen wir der Seele, dass sie unsterblich ist, oder vielmehr dass sie auch ohne Körper existieren kann. Ein idealistischer, dualistischer Ansatz der hauptsächlich von unserer Religion geprägt ist. Grundsätzlich ist die Vorstellung einer Seele doch etwas sehr romantisches, sogar im sprachwissenschaftlichen Sinne. Die Seele vereint Gut und Böse, der Kontrast ist das was wir mit einer Seele assoziieren. Jedoch gehe ich davon aus, dass, sollte es so etwas wie eine Seele geben, diese nicht in Technik gefunden werden kann. Ergo Seele als ein Synonym für Leben. In unbelebten Gegenständen kann keine Seele existieren. Paralellistisch nicht wahr?
Denn es ist doch auch das Leben das uns faziniert. Somit wäre auch ein Rückschluss zu den Pflanzen möglich. Sie leben, also haben sie in diesem Verständnis auch eine Seele.

Aber die Seele wurde von uns zu einer Glaubenswahrheit ernannt. Es ist schwer sie zu beweisen. Es lassen sich immer scheinbare Gegenbeweise finden.

Man müsste hypothetisch losgelöst sein um dies zu bewerkstelligen.
Was wäre aber wenn wir nicht das „Ding“ Seele anzweifelten, sondern nur die festgefahrene Definition davon in unseren Köpfen. Es wird proklamiert die Seele sei persönliches Eigentum, denn sonst könnte man sie ja schlecht an den Teufel verkaufen. (Hiermit sind jetzt nur literarische Seelenbasare gemeint!)

Was ist aber, wenn das was wir als Seele bezeichnen, nicht unser Besitz ist, sondern nur eine Projektion von Gefühlen und Patien auf unser Gegenüber. Somit wäre die Seele ein soziales Phänomen. Und es würde Seele heißen weil „ Projektion von Gefühlen und Patien auf unser Gegenüber“ sich schlecht im täglichen Sprachgebrauch machen würde. Typisch menschlich eigentlich: etwas was man nicht erfassen kann, oder nicht wirklich vollkommen wahrheitsgemäß deklarieren kann, bekommt ein Etikett draufgeklebt, bekommt einen Namen, in der Hoffnung. dass dies als Erklärung genüge.
Mit diesem Definitionsversuch ließen sich sogar ein so komplexes „Phänomen“ wie Aura/Ausstrahlung erklären. Sie resultiert aus optischen Eindrücken. Das Gehirn nimmt eine Wertung vor.
Ein Fragenkatalog mit einer Fülle von Fragen wird abgeglichen, und im Handumdrehen haben wir durch einen bloßen Blick ein Bild von einem uns völlig fremden Menschen. Ganz profan:
„Er lächelt!“ - „Er ist freundlich.“
„Er trägt XY - „ Er hat (kein) Geld.“
Solche Eindrücke beeinflussen unser Bild von der Ausstrahlung eines Menschen. Es spielt sich also in unserem Kopf ab wie jemand wirkt. Schlussfolgerung wir sehen seine Seele.

Seele sollte aber nicht mit Psyche verwechselt werden. Das Wort „Seelenleid“ zum Beispiel führt uns etwas in die Irre. Meiner Auffassung nach kann das Konstrukt „Seele“ nicht leiden. Es kann die Psyche, unser Geist, leiden aber ob es unsere Seele ist die leidet weiß ich nicht, da ich nicht genau weiß was „Seele“ eigentlich ist. So ist also auch nicht geklärt ob Seele eine physische Ebene hat, die im Stande wäre Schmerzen zu empfinden. Wir kennen ihre „Dinglichkeit“ nicht. Weder wissen wir was ihre Aufgaben sind, noch wissen wir wo ihre Grenzen sind, oder ob sie überhaupt existiert. Es handelt sich meiner Meinung nach, genau wie bei so Vielem in der Philosophie, um eine Glaubenswahrheit.

Mit Gott gibt es ein ähnliches Problem, wie mit der Seele. Hauptstichwort ist hier wohl erneut die Glaubenswahrheit. Biologen behaupten im menschlichen Gehirn hätten sich die Gehirnhälften unterschiedlich entwickelt.
Oder vielmehr: Sie wurden im Laufe der Zeit zu unterschiedlichen Zeiten genutzt oder erst aktiviert.
Laut dieser Theorie ist unser Gehirn die vermeintlich göttliche Stimme. Oder sie war es zumindest früher einmal. Unterbewusste Entscheidungen wurden mit Gott/Göttern erklärt. Ebenso wie sie scheinbare Lösungen auf die Grundfragen der menschlichen Psyche anboten.
Das Bewusstsein eines jeden Menschen hat sich nun allerdings gedreht, sich vergrößert. Logische Schlussfolgerung wäre also die Abschaffung der Religion. Glauben ist aber ein essenzieller Teil des Menschen.
Und wenn es eben der Glauben an das Nichts ist.
Glauben gibt dem Menschen dringend benötigten Halt. Dies ist quasi seine Natur. Aber so wird es nur lächerlicher wenn Menschen heutzutage gravierende Entscheidungen aufgrund der Religion treffen. Ob es nun G.W.Bush ist, der im Namen Gottes mehr oder weniger die Ungläubigen ausrotten will, und einfach alles Anders denkende bombardiert, oder irgendwelche Terroristen die sich in der Pflicht sehen in den Heiligen Krieg zu ziehen.
Eigentlich sollte der Mensch ja in der Lage sein aus seinen Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Es gibt aber Parade-Gegenbeispiele.




Technik


Technik steht im ersten Augenblick genau gegenüber der Natur. Jedoch bei näherer Betrachtung ist Technik nur weiterentwickelte Natur. Technik ist die vom Menschen erschaffene Natur. Man nimmt schließlich Rohstoffe aus der Natur, um Technik zu fabrizieren. Technik ist somit auch ein Teil der Natur. Ausgehend von meiner vorherigen Aussage, dass Technik keine Seele hat, tut sich hier aber ein Widerspruch auf.(Vom Standpunkt aus, wir hätten eine Seele.) Jedoch ist Technik ein Resultat aus unseren Handlungen und sind wir nicht ein Resultat der Vorgänge in der Natur?

Technik lebt nicht, wir tun es. Aber das ist auch schon der Unterschied. Es gibt auch vieles in der Natur, dass nicht lebt. Gestein zum Beispiel. Wenn wir davon ausgehen das nur Gegenstände eine Seele besitzen die leben, so differenzieren wir innerhalb der Natur schon zwischen unbeseelt und beseelt.

Technik ist aber unser Ausgleich zur Natur. Mit ihr überwinden wir natürliche Determinationen. Ein Mensch sollte laut der Natur nicht fliegen können. Alleine sind wir dazu auch nicht im Stande, jedoch unter Zuhilfenahme eines technischen Geräts, ist es uns möglich.

Genauso wie so vieles in unserer modernen Gesellschaft ein Resultat der Technik ist: selbst die Grünflächen in Städten sind nicht natürlich sondern vom Menschen angelegt. Technik vernichtet und schützt gleichzeitig die Natur, als unser Werkzeug.
Natur verkommt in der heutigen Zeit auch immer mehr zur Technik, wenn wir Technik als etwas definieren das vom Menschen erschaffen wird. Genetisch verändertes Gemüse, Grünanlagen, Niststädten für Tiere aller Art, Begradigte Flussläufe, viele Waldstücke. Der Mensch ist das Bindeglied zwischen Natur und Technik und sie bedingen sich gegenseitig, zumindest in der heutigen Zeit.

Wer möchte schon ohne fließend Wasser, oder geschweige denn ein Dach über dem Kopf leben?
Alles was der Mensch vollbringt ist eine Tätigkeit ... eine Technik. Somit kommen wir rein objektiv betrachtet, niemals, noch nicht einmal in den idealistischsten Vorstellungen ohne Technik aus.





Und jetzt ?


Was lernen wir daraus? Der Mensch ist nicht mehr in der Lage die Natur in ihrer Vollkommenheit zu erfassen. Wobei es fraglich ist, ob der Mensch jemals dazu in der Lage war. Es ist genauso wie die Gehirn-Problematik: Man denkt mit dem Gehirn über sein Gehirn nach.
Eine gewisse Paradoxie lässt sich da nicht leugnen.
Natur bleibt für den Menschen ein Mysterium. Vielleicht ist unser Gehirn auch einfach so programmiert, dass wir sie nie erfassen können.
Ich konnte leider keine Lösungen präsentieren, aber ich hoffe zumindest Denkanstöße.
Aufgefallen ist mir auch im Unterricht, dass Natur durchweg mit Hilfe des Menschen erklärt wird, oder versucht wird zu erkennen. Aber was soll der Mensch auch anderes tun, als etwas mit seiner Beziehung dazu zu beschreiben. Die Einflüsse auf die Menschheit sind die Natur. Wie bei einer schlechten Medizinischen Behandlung erkennt man die Symptome, allerdings nicht die Ursachen. Biologische Forschungen, speziell zu unserem Gehirn sind sehr spannend, jedoch finde ich es fraglich ob uns die Resultate dieser Erkenntnisse wirklich im Hinblick auf die Frage , Was ist Natur?, weiterbringen.
Der Mensch erkennt einfach seine eigene Unnatürlichkeit in der heutigen Zeit nicht an. Er ist mittlerweile vielmehr ein Organismus der Technik als der Natur.
Dies soll allerdings wertungsfrei verstanden werden. Ich weiß nicht ob dies schlecht ist. Dem Menschen geht es schließlich um Weiterentwicklung. Vielleicht ist Technik ja auch bloß eine evolutionärer Effekt.
Aber dies ist, zum gegenwärtigen Zeitpunkt, noch nicht erkennbar. Vielleicht werden schlaue Köpfe, viele Generationen nach uns, auf diese Idee kommen. Mir erscheint es aber auch nicht maßgeblich entscheidend für die Lösung der Weltformel.
Gratis bloggen bei
myblog.de